Rigobert Ophoff gewinnt Simultanturnier beim Schach-Club Stukenbrock mit 6,5:4,5

Bereits zum vierten Mal war der 95-jährige Rigobert Ophoff zu Gast beim Schach-Club Stukenbrock und stellte sich dort einem Simultanturnier.
Der erfahrene Schachspieler, der zuletzt an der Deutschen Seniorenmeisterschaft in Dresden teilnahm, ist weiterhin regelmäßig auf nationalen Turnieren aktiv.
Auch für seinen Heimatverein, den Rhedaer SV, spielt er nach wie vor in der Regionalliga. Am 1. September trat Ophoff gleichzeitig gegen elf Spieler des Schach-Club Stukenbrock an. Während einige Partien bereits früh entschieden wurden, entwickelten sich andere zu hart umkämpften Begegnungen. Nach rund drei Stunden Spielzeit stand das Endergebnis fest: Mit 6,5 zu 4,5 Punkten setzte sich der Simultanspieler erfolgreich gegen seine Herausforderer durch und unterstrich einmal mehr seine außergewöhnliche Spielstärke. Insgesamt gewann Ophoff fünf Partien und erreichte drei Remis. Nur drei Spielern gelang es, den gebürtigen Stukenbrocker klar zu besiegen: Bastian Fritsch, Nico Glatt und Jonah Klassen. Für den wohl ältesten aktiven Turnierschachspieler Deutschlands ist dieser Erfolg besonders bemerkenswert, da der Schach-Club Stukenbrock als Verbandsklassen-Team über mehrere erfahrene und hervorragende Vereinsspieler verfügt. Der regelmäßige Vereinsabend des Schach-Clubs Stukenbrock findet jeden Dienstag ab 18:30 Uhr im „Komma“ der Flüchtlingshilfe, Alte Spellerstraße 30, statt. Interessierte Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt es unter www.schachclub-shs.de oder per E-Mail an schachclubshs@yahoo.com.

Rigobert gegen 11 Spieler vom Schach-Club Stukenbrock
v.l. Bastian, André, Jonah, von Rigobert verdeckt: Nico, hinten rechts Tom
Nico lässt Rigobert keine Chance, rechts im Bild Maik Böttcher
Rigobert gegen Stephan am Zug, vorne links Michael, weiter hinten Wilfried und Berthold
Simon links einigt sich am Ende mit Rigobert auf Remis
Endstand bei der Partie Jonah Klassen gegen Rigobert Ophoff nach dem 37sten Zug. Rigobert drohte mit Schwarz zwar unten auf der Grundreihe von Weiß, den Springer zu gewinnen durch Läufer und Dame. Doch Jonah war mit seiner Mattdrohung stärker und schneller. Der weiße Turm drang über die B-Linie auf die Grundreihe von Schwarz mit „schach“, dann ging der schwarze König auf g7. Anschließend schnitt der weiße Turm dem schwarzen König endgültig den Fluchtweg ab und setzt Schwarz elegant „schachmatt“ mit Tg8.
Jonah ist kurz davor, seine Partie gegen Rigobert zu gewinnen