Der Schachclub Stukenbrock konnte am fünften Spieltag der Verbandsklasse seinen zweiten Saisonsieg einfahren. Mit einem 5:3 konnten sich die Stukenbrocker durchsetzen und ihren Platz im Tabellenmittelfeld sichern.
Wilfried Schneider musste an Brett 8 nach einigen Ungenauigkeiten seinen Königsflügel öffnen. Im Verlauf der Partie konnte sein Gegner dies ausnutzen und einen Angriff bis zum Schachmatt durchsetzen. An Brett 4 kam Nico Glatt in der Spanischen Eröffnung in ein Mittelspiel mit einer leicht schlechteren Stellung. Hier gab ihm sein Gegner dann aber ein Remisangebot, das Nico akzeptierte. An Brett 7 kam Berthold Winsel am Damenflügel in Bedrängnis. Er versuchte anschließend Gegenspiel am Königsflügel zu generieren. Allerdings konnte sein Gegner dies ausnutzen und eine Mattkombination finden. André Heubeck konnte bereits in der Eröffnung durch einen Doppelangriff mit seiner Dame einen Läufer gewinnen und diesen Vorteil bis zum Ende der Partie behalten. Angesichts einer total verlorenen Stellung gab sein Gegner die Partie auf. An Brett 1 konnte Lukas Disse viel Druck im Zentrum aufbauen und seinen Gegner von einer Rochade abhalten. Im weiteren Verlauf konnte er durch die Fesselung eines Springers an den gegnerischen König eine Figur gewinnen. Hier gab sein Gegner die Partie auf. Jonah Klassen opferte an Brett 6 in Folge einer Schlagkombination seine Dame für einen Turm und einen Springer. Zusätzlich erhielt er dadurch zwei verbundene Freibauern am Damenflügel, die nicht aufzuhalten waren. Im Anschluss gelang es Jonah, einen dieser Bauern zu einer Dame umzuwandeln und seinen Gegner Matt zu setzen. An Brett 3 gelang es Simon Belte mit einem Vorstoß am Königsflügel eine bessere Stellung zu erhalten. Durch eine Bauerngabel gewann Simon dann einen Springer. Im Endspiel opferte Simon seine zusätzliche Leichtfigur zurück, um die Partie in ein gewonnenes Turmendspiel überzuleiten. Bastian Fritsch übersah in der Eröffnung eine Idee seines Gegners und kam so in eine schlechtere Stellung. Dies konnte sein Gegner ausnutzen und ein Läufer-Springer-Endspiel mit einer Gewinnstellung erreichen. Hier konnte er aber nicht den richtigen Gewinnweg finden, wodurch Bastian noch ein Remis retten konnte.
Mit dem Sieg gegen Höxter steht der Schachclub Stukenbrock nach fünf Spieltagen mit einer ausgeglichenen Bilanz auf dem sechsten Tabellenplatz. Der nächste Gegner ist der SK Sieker Bielefeld, der aktuell zwei Plätze voraus ist.












