Am 22. März musste sich der Schach-Club Stukenbrock gegen den Tabellenzweiten Beckum-Wadersloh geschlagen geben. Der vorletzte Spieltag ging knapp mit 3,5 zu 4,5 verloren.
An Brett 1 fand das Spiel von Simon Belte bei einem geschlossenen Zentrum zum Großteil auf den Flügeln statt. Simon versuchte am Königsflügel anzugreifen, wollte jedoch kein zu großes Risiko eingehen. Daher blieb die Stellung geschlossen und beide Spieler einigten sich auf ein Remis. Nico Glatt patzte an Brett 2 zunächst im Mittelspiel und kam in eine Verluststellung. Er kämpfte sich aber zurück in die Partie und erhielt im Gegenzug für drei Bauern einen Läufer. Nach dem Abtausch der Damen konnte er die Bauern zurückgewinnen und die Partie mit der zusätzlichen Figur für sich entscheiden. An Brett 3 opferte Jonah Klassens Gegner am Königsflügel zwei Leichtfiguren für einen Turm und einen Bauern, um einen Angriff starten zu können. Anschließend rochierte er zum Damenflügel. Dann griffen beide Seiten den gegnerischen König an. Jonahs Angriff war jedoch stärker und er gewann die Partie. Berthold Winsel kam an Brett 4 in der holländischen Verteidigung zunächst gut ins Mittelspiel. Hier wurde er jedoch nach und nach von seinem Gegner ausgespielt und verlor schließlich im Endspiel. Wilfried Schneider wählte im abgelehnten Damengambit einen ungewöhnlichen Aufbau für seine Figuren. Dadurch konnte sein Gegner einen positionellen Vorteil erlangen und die Partie gewinnen. An Brett 6 versuchte Stephan Belte in einer ausgeglichenen Stellung durch ein Qualitätsopfer einen Angriff zu kreieren. Dieser war jedoch nicht erfolgreich. Dann kam Stephan in ein verlorenes Endspiel und musste die Partie aufgeben. Jan Blome gewann an Brett 7 im Mittelspiel einen Läufer seines Gegners und stand damit lange Zeit auf Gewinn. Dann tauschte er jedoch zum falschen Zeitpunkt die Damen und verlor einige Bauern, wodurch sein Gegner noch das Remis retten konnte. An Brett 8 erlangte Elias Lipinski eine vorteilhafte Stellung. Im Verlauf der Partie stand er klar auf Gewinn, geriet aber in Zeitnot. Schließlich bot ihm sein Gegner ein Remis an. Da Elias angesichts der knappen Zeit den Gewinnweg nicht finden konnte, nahm er dieses Angebot an.
Nach der Niederlage steht der Schach-Club Stukenbrock mit sieben Punkten auf dem sechsten Platz der Verbandsklasse A. Da drei Mannschaften punktgleich sind, ist der Abstieg noch nicht ausgeschlossen. Am letzten Spieltag gegen die Spvg. Versmold haben es die Stukenbrocker aber selbst in der Hand und können schon mit einem Unentschieden den Klassenerhalt sichern.
