Der Schach-Club Stukenbrock gewinnt am letzten Spieltag der Verbandsklasse OWL. Mit einem klaren 6,5:1,5 setzten sich die Stukenbrocker gegen die Spvg. Versmold durch und sichern sich damit zum vierten Mal in Folge den Klassenerhalt.
Jan Blome erarbeitete sich an Brett 7 mehrfach eine Gewinnstellung. Jedoch gab er den Vorteil wiederholt ab. Schließlich bekam sein Gegner die Möglichkeit, die Initiative zu ergreifen. Nach einigen passiven Zügen gelang es Jan aber, sich erneut zurückzukämpfen und er setzte seinen Gegner schachmatt. Stephan Belte konnte an Brett 6 mit Schwarz über die gesamte Partie eine ausgeglichene Stellung halten. Schließlich bot er seinem Gegner ein Remis an, das dieser akzeptierte. An Brett 8 kam Elias Lipinski im Mittelspiel in Bedrängnis. Um das Blatt zu wenden, opferte er einen Springer für einige Bauern und startete einen Angriff auf den offenen König. Zwar war die Stellung objektiv verloren, jedoch konnte Elias durch den Angriff seinen Gegner zu einigen Fehlern führen und die Partie doch noch gewinnen. André Heubeck kam an Brett 5 gut aus der Eröffnung, verpasste aber die Gelegenheit, sich einen größeren Vorteil zu erspielen. Nach guter Verteidigung seines Gegners einigten sich beide Spieler auf ein Remis. Nico Glatt konnte an Brett 4 bereits in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, wurde anschließend jedoch von einem Angriff seines Gegners überrascht. Kurz darauf konnte Nico aber einen gegnerischen Springer erobern und mit der Mehrfigur die Partie gewinnen. In einer ungewöhnlichen Eröffnung konnte Lukas Disse an Brett 1 schon früh die Initiative ergreifen. Sein Gegner verteidigte sich zwar über eine lange Zeit, stand dadurch aber sehr passiv. Schließlich konnte Lukas mit seiner Dame in das gegnerische Lager eindringen. Kurz darauf gab sein Gegner aufgrund eines unvermeidbaren Verlusts eines Springers die Partie auf. Simon Belte geriet an Brett 3 in ein Läuferendspiel, nachdem die Spieler alle anderen Figuren abgetauscht hatten. Hier verpasste Simon zwischenzeitlich die Chance, einen Bauern zur Dame umzuwandeln. Im Verlauf gelang es ihm aber, seinen König besser zu aktivieren. Nachdem auch die Läufer abgetauscht wurden, gewann Simon das Bauernendspiel. An Brett 2 erarbeitete sich Bastian Fritsch in einem komplizierten Mittelspiel zwischenzeitlich einen Vorteil, den er jedoch infolge einiger Ungenauigkeiten wieder abgeben musste. Als bei einem Zwischenstand von 6:1 für Stukenbrock der Mannschaftssieg bereits feststand, einigten sich beide Spieler in einer ausgeglichenen Stellung auf ein Remis.
Mit diesem Erfolg beendet der Schach-Club Stukenbrock die Saison 2025/26 auf dem fünften Tabellenplatz. Damit erreichten die Stukenbrocker in der Verbandsklasse OWL erstmals eine ausgeglichene Endbilanz und eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte.
Nach einem schwachen Saisonstart mit zwei Niederlagen in Folge blieb die Mannschaft anschließend fünf Spiele nacheinander ungeschlagen und arbeitete sich damit deutlich nach vorne. Die dritte Saisonniederlage am vorletzten Spieltag ließ den Abstieg zwar noch einmal möglich erscheinen. Am letzten Spieltag sicherte sich Stukenbrock den Klassenerhalt jedoch aus eigener Kraft und schloss die Saison positiv ab.


